Dort, wo die Küste bergig und felsig ist, setzt sich das landschaftlich auch unter Wasser fort. Im glasklaren Wasser stößt man beim Tauchen auf zerfressene und durchlöcherte Felswände. Einfach traumhaft schön.
Quader liegen verstreut umher, Spalten, Durchbrüche, Höhlen lassen bizarre Landschaften entstehen. Es gibt Schluchten und Gewölbe, hoch wie Kathedralen. Eigenartige, schwarze und kissengroße Lederschwämme sind über einzelne Felsen verteilt Sie geben ihnen ein faszinierendes Aussehen.
Man könnte denken, man befände sich in den Dolomiten. Jedoch gibt es keine Wolken, dafür aber bunte Meerpfauen und Schwärme von Mönchsfischen. Höhlentauchen erfreut sich immer größerer Beliebtheit, Forscher und Taucher möchten immer wieder neue Labyrinthe und Höhlen erkunden.
Das vorfindbare Leben in diesen Höhlen und Felsen ist abhängig von der Lichtintensität, der Tiefe der Lebensräume und der Bewegung des Wassers. Im hellen Flachwasser sind fast alle Steine von Braunalgen, Kolonien aus Moostierchen und Schwämmen bewachsen. Hier leben auch die Steinseeigel.
Diese weiden den Pflanzenbelag ab. Kommt man in tiefere Gefilde, wo nicht mehr so viel Licht einfällt und es auch kaum noch Wasserbewegungen gibt, beginnen die Korallengärten der Meere.
Hier findet man dann Zylinderrosen, Anemonen und hochgewachsene Schwämme vor. Besonders bunt sind Höhlen. Ohne eine starke Lampe kann man diese Vielfalt jedoch nicht genießen.


