Tauchen – eine Einführung

Eines der beliebtesten Tauchziele ist immer noch das Mittelmeer. Wir werden aber im weiteren Verlauf sehen, dass es auch noch andere gibt. Unsere Welt ist ja nicht gerade klein. Natürlich ist für uns Mitteleuropäer das Mittelmeer am ehesten erreichbar.

Da liegen Südafrika und die Karibik schon etwas weiter entfernt. Die Unterwasserwelt des Mittelmeers glänzt mit ihrer Farbenpracht. Die Riffe beginnen allerdings alle erst unterhalb der 15-m-Marke.

Darauf muss man sich mit seiner technischen Ausrüstung einstellen. Am besten geeignet sind Flaschen, die 12 bis 15 Liter fassen. Man mag es nicht glauben, aber auch im Sommer ist das Wasser hier kalt, zumindest in größerer Tiefe.

Ohne Kälteschutzanzug verkürzt sich das Tauchvergnügen empfindlich. Der Tauchbetrieb am Mittelmeer ist sehr gut organisiert. Auch Campingplätze haben sich auf Tauchsportler eingestellt.

Hier findet man auch Informationen über Gebiete vor, in denen das Tauchen nicht zulässig ist. Ganz wichtig für jeden Taucher, und das gilt weltweit: Unbedingt den Wetterbericht verfolgen, am Meer, wie in den Bergen, kann das Wetter blitzartig umschlagen.

Wer am Mittelmeer schon einmal eine Bora (Sturm infolge eindringender kalter Luft) miterlebt hat, kann ein Lied davon singen. Diese Stürme erzeugen ablandige Meeresströmungen. Auch Mistral und Schirokko sind Winde, die das Tauchen unmöglich machen.





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