Wer dann schon einmal taucht oder schnorchelt, der möchte sich seine Erlebnisse unter Wasser dokumentieren. Diese für viele fremde und neue Welt sollte man schon fototechnisch festhalten.
An kalten und dunklen Winterabenden erfreut man sich dann beim Ansehen der Bilder und Videos um so mehr. Taucherisches Können ist jedoch eine unbedingte Voraussetzung, um gut unter Wasser fotografieren zu können.
Man muss sich möglichst sparsam bewegen, sonst könnten die begehrten Fische als Motiv ganz schnell verschwunden sein. Der Schwebezustand des Tarierens muss erst einmal erlernt werden.
Hierbei geht es darum, sich in jeder Tiefe ausbalancieren zu können, so dass man weder Abtrieb noch Auftrieb hat. Man kann heute als Interessierter alles kaufen, was das Herz des Fotografen begehrt.
Es gibt Einweg-Schnorchelkameras und Amphibien-Spiegelreflexkameras. Soll das Fotografieren unter Wasser nur ein Urlaubs-Hobby sein oder soll es professioneller betrieben werden? Man unterscheidet zwei verschiedene Systeme. Bei Sucherkameras ist der Suchereinblick vom Objektiv getrennt, bei Spiegelreflexkameras wird der Bildausschnitt direkt durch das Objektiv über einen Umlenkspiegel in den Sucher projiziert.
Damit wird eine kreativere Bildgestaltung ermöglicht. Spiegelreflexkameras müssen allerdings in einem wasserdichten Behältnis eingesetzt werden. Im Übrigen: Es ist immer so, dass der Fotograf das Bild macht.
Teuere und kompliziertere Kameras sind noch lange keine Erfolgsgarantie. Wenn der Forograf kein Gefühl und kein Auge für das Motiv besitzt, nützt auch die teuerste Kamera nicht.


